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Geburtsbericht

Melindas sanfte Hausgeburt im Wasser

Als Stillgruppenleiterin lerne ich viele Frauen kennen. Da beschert mir das Schicksal eines Tages eine Hebamme, die unsere Zusammenarbeit in der Stillberatung besprechen will. Welch ein Zusammentreffen! Denn wir erwarten gerade unser drittes Kind. Eigentlich hatten wir schon nach der ersten Geburt im Krankenhaus den Entschluß gefaßt, das nächste Baby zu Hause zu bekommen. Aber wir fanden in der zweiten Schwangerschaft einfach keine freipraktizierende Hebamme und mußten deshalb wieder im Krankenhaus entbinden. Und jetzt kommt mir die Hebamme ins Haus geschneit und berichtet begeistert von der Sanftheit der Wassergeburt und ihren guten Stillvoraussetzungen.

Sofort melden wir uns an und vereinbaren regelmäßige Vorsorge-Termine mit ihr. Ich berichte von meinen eigenen Erfahrungen mit Wasser unter der Geburt. Bei beiden Geburten konnte ich die Wehen in der Badewanne besser veratmen als außerhalb vom Wasser. Wenn die Wehen dann am schlimmsten wurden und ich an dem Punkt der Verzagtheit angelangt war, mußte ich jedesmal aus der Wanne steigen und aufs Kreisbett klettern. Ich fühlte beide Male ganz deutlich, daß das Wasser gerade in der Übergangsphase am hilfreichsten sein würde. Das Pressen in der Rückenlage und den Dammschnitt hatte ich in besonders schlechter Erinnerung. Deshalb war für uns sofort klar, daß wir diesmal eine Wassergeburt wagen würden.

Nun saßen wir in der Badewanne und veratmeten die Wehen gemeinsam. Mein Mann saß hinter mir, so daß ich mich bei ihm anlehnen konnte, wenn ich mich entspannte. Unser Sohn schlief und die Tochter spielte mit einem Freund im Wohnzimmer. Die Wehen waren sanft und trotzdem effektiv. Ich hatte im Wasser ein gutes Körpergefühl und konnte spüren, wie der Muttermund langsam aufging. Die Hebamme verließ sich auf mein Urteil. Sie war offenbar überzeugt, daß es gut voranginge. Ein beruhigendes Gefühl! Die Wehenphase dauerte etwas länger als bei den ersten beiden Kindern. Dafür waren sie gut zu verarbeiten und ließen mir genügend Pausen zum Erholen. Indische Musik, Kerzenlicht und die Hände meines Mannes halfen mir, loszulassen.

Die Übergangsphase bestand dann aus einer einzigen Wehe. Diesmal blieb nicht einmal Zeit, um Gedanken der Entmutigung oder Verzagtheit überhaupt entstehen zu lassen. Mit der nächsten Wehe spürte ich schon, wie der Kopf des Babys herausdrängte. Ich schob einmal leicht mit, und das ganze Kind kam heraus. Das unangenehme Pressen blieb mir erspart. Wir hoben unser Baby gemeinsam aus dem Wasser und legten es auf meine Brust. Mein Mann umarmte uns beide und war überglücklich. So hautnah hatte er bisher nicht dabei sein dürfen. Unsere Partnerschaft hatte ihren Höhepunkt in einer friedlichen, sanften Entbindung. Was für eine glückliche Erfahrung!

Wie gerufen stand plötzlich unsere Tochter in der Tür und wollte das neue Baby begrüßen. Stolz ging sie dann zum Bäcker und holte für alle Brötchen zum Frühstück. Natürlich wurde dieser Gang heute etwas ausgedehnter als sonst, denn jeder im Ort mußte ja erfahren, daß ihre kleine Schwester nun endlich "herausgeschwommen" war. Eine nicht alltägliche Geburt!




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