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Geburtsbericht

Steffens harmonische Familiengeburt

Nachdem ich zwei Hausgeburten als sehr harmonisch erlebt hatte, erschien mir die Wassergeburt einfach verlockend. Ich rechnete mit einer kurzen, aber schmerzhaften Geburt, wie ich es bisher kannte. Doch diesmal war alles ganz anders!

Die Fruchtblase sprang und wir warteten auf Wehen. Ich putzte, wanderte und stieg Treppen auf und ab. Mit homöopathischen Mitteln kamen endlich Wehen in Gang. Zögerlich alle 10 Minuten. Doch schon eine Stunde später werden sie heftig. Ich zittere auf jedem Wehen-Höhepunkt. Das Tempo ist mir zu rasant! Da versuche ich es mit dem Wasser. Ich steige in unser Planschbecken und stütze mich in der Wehe auf eine darüber hängende Schaukel. Welch eine Wohltat! Das Zittern ist schlagartig verschwunden. Die Wehen lassen mir wieder Pausen, in denen ich entspannen kann. Dazu höre ich meine Lieblingsmusik, den zweiten Satz von Chopins e-moll Konzert, immer wieder, immer wieder!

Gelegentlich muß ich aus dem Wasser steigen, um auf die Toilette zu gehen oder meine Haut einzuölen. Doch draußen sind die Wehen so schmerzhaft, daß ich schnell wieder ins Wasser zurücksteige. Inzwischen spüre ich starken Druck nach unten. Doch anders als bei den ersten Geburten, erscheint er mir nicht übermächtig. Ich habe das Gefühl, ihn kanalisieren zu können. Zweifellos eine Wirkung des Wassers! Plötzlich wird mir heiß, es muß kaltes Wasser dazu. Wir messen mit dem Badethermometer. Erst bei 31 Grad C ist es mir angenehm. Mein Mann kann nicht glauben, daß ich so kühles Wasser als warm empfinde. Auf einmal geht es ganz flott. Schon fordert mich die Hebamme auf, mein Kind mit der Hand zu fühlen. Tatsächlich - da ist das Köpfchen schon, ganz voller Haare. Noch zwei kräftige Wehen und unser Baby rutscht aus mir hinaus, direkt ins Wasser hinein. Ich nehme es auf und bin glücklich, daß Steffen endlich da ist. Er schaut mich auch gleich mit großen Augen an. Seine beiden Brüder und die Großeltern kommen herein, um das neue Familienmitglied andächtig zu bewundern.

Erst jetzt nehme ich wahr, daß es inzwischen dunkel geworden ist. Drei Stunden sind vergangen. Nur der Schein einer Kerze erhellt das Badezimmer. Eine warme, gemütliche Atmosphäre umfängt uns. Sie paßt gut zu unserer ruhigen Freude über die Ankunft unseres dritten Sohnes. Nachdem auch die Placenta geboren ist, steige ich mit dem Baby im Arm aus dem Wasser. Jetzt legen wir uns erst einmal ins Bett und beschnuppern einander ausgiebig. Wie toll mein Söhnchen riecht! Das Fest der Geburt ist eine beglückende Erfahrung für uns alle geworden. Sollten wir noch ein Kind bekommen, so wird es auch im Kreise der Familie im Wasser geboren werden - das ist sicher!




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